Editionsprojekt

Historisch-kritische Ausgabe sämtlicher Instrumentalwerke von Camille Saint-Saëns (1835-1921) in 36 Bänden / Camille Saint-Saëns: Œuvres instrumentales complètes (OIC)


Verlag: Bärenreiter (Kassel), 2016 – ca. 2040

Wissenschaftliche Leitung / Directeur scientifique: Prof. Dr. Michael Stegemann

Charles-Camille Saint-Saëns wurde am 9. Oktober 1835 in Paris geboren – achteinhalb Jahre nach dem Tod Ludwig van Beethovens – und starb am 16. Dezember 1921 in Algier – achteinhalb Jahre nach der Uraufführung von Igor Strawinskys Le Sacre du printemps. Es dürfte wohl keinen anderen bedeutenden Komponisten geben, dessen Schaffen sich über einen ähnlich langen Zeitraum erstreckt und eine ähnliche Vielfalt aufzuweisen hat.

Die Edition seiner Œuvres instrumentales complètes in 36 Bänden erfasst rund 325 Werke: Von einem Klavierstück in C-Dur (vol. 32, IV.5, n°1), das er am 22. März 1839 komponiert hat – mit dreieinhalb Jahren – bis zur Orchesterfassung seiner Valse nonchalante op. 110 (vol. 8, I.8, n°8), die er am 13. Dezember 1921 beendet, drei Tage vor seinem Tod. Die Werke erscheinen in vier Serien mit insgesamt 36 Bänden:

I.         Œuvres symphoniques / Symphonische Werke (10 Bände)

II.        Œuvres concertantes / Konzertante Werke (8 Bände)          

III.      Musique de chambre / Kammermusik (9 Bände)       

IV.      Œuvres pour piano, orgue & harmonium / Werke für Klavier, Orgel & Harmonium (9 Bände)