Peter Klose

Veranstaltungen im Sommersemester 2017


Einführung in die Musikpädagogik

Di. 8 bis 10 Uhr · EF 50 Raum 4.313 · 160146

Wozu dient das Fach Musik in der allgemeinbildenden Schule? Woran erkennt man guten Musikunterricht? Und wie verstehen wir uns selbst, als musikalisch vorgeprägte Menschen, die später einmal Musikunterricht gestalten werden? Ausgehend von diesen Fragen und unseren eigenen Erfahrungen soll dieses Pflichtseminar der Orientierung in der Disziplin Musikpädagogik dienen. Neben der Struktur und Genese der Musikpädagogik kommen verschiedene musikdidaktische Grundfragen und Ansätze, grundlegende Aspekte von Unterrichtsplanung und –analyse sowie aktuelle Beispiele musikpädagogischer Forschungen und Diskussionen zur Sprache.


Say it loud! „Schwarze“ Musikstile als Motor der Popmusik?

Mi. 12 bis 14 Uhr · EF 50 Raum 4.307 · 160157

Jazz, Blues, Rhythm’n’Blues, Soul, Funk, HipHop... Sogenannte Stile „schwarzer“ Musik spielen eine zentrale Rolle in der populären Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Der Seminartitel - „Schwarze“ Musik als Motor der Popmusik? - enthält ein Fragezeichen, weil mit der Formulierung direkt ein historisches Narrativ impliziert wird, das einer genauen Untersuchung bedarf. Das gilt auch und gerade, wenn man der "afro-amerikanischen“ Musik - um einen anderen Begriff zu benutzen - mit Hochachtung begegnet. Philip Tagg weist in seinem „Open Letter about ‚Black Music‘, 'Afro-American Music‘ and ‚Eu-ropean Music’“ darauf hin, welche Stereotypisierungen hinter diesen scheinbar so einleuchtenden und sachlichen Benennungen lauern, selbst wenn man sie in bester Absicht zu verwenden glaubt. Der Fokus im Seminar liegt auf den vielfältigen Errungenschaften und Leistungen schwarzer Musiker sowie ihren Einflüssen auf die populäre Musik vor allem im 20. Jahrhundert. Dabei sollen aber gleichzeitig das Zustandekommen musikgeschichtlicher Narrative und ihre Effekte kritisch reflektiert werden.

Leseempfehlung:

Tagg, Philip (1989): Open Letter about ‚Black Music’, ‚Afro-American Music’ and ‚Eu-ropean Musik’. Online im Internet: URL: http://www.tagg.org/articles/xpdf /opelet.pdf[Stand: 2016-11-22]


Kolloquium zur Masterarbeit (mit Kerstin Heberle)

Mi. 14 bis 16 Uhr · EF Studiobühne · 160140

Termine: 19.04., 26.04., 10.05., 17.05., 24.05., 31.05. und 26.07., jeweils 14 bis 16 Uhr.

Blocktermine: 14.06. und 12.07., jeweils 14 bis 20 Uhr

Das Kolloquium richtet sich an alle Studierenden, die ihre Masterarbeit im Bereich Musikpädagogik schreiben wollen. Es wird vor allem Raum zur Diskussion der geplanten Themen, der gemeinsamen Hilfestellung bei der Entwicklung einer genauen Fragestellung und für methodische Aspekte geben. Für vertiefendes Arbeiten (z.B. Methodenworkshops) sind die zwei geplanten Blocktermine vorgesehen. Studierende, die vor der Bachelorarbeit stehen, sind auch herzlich willkommen! Bitte melden Sie sich zur genaueren Planung im LSF an. Anmeldung im Lsf erforderlich!


Vorbereitungsseminar Praxissemester (GyGe und BK)

Mi. 8 bis 10 Uhr · EF 50 Raum 4.313 · 160141

In diesem Pflichtseminar wird das Praxissemester in vielfältiger Weise vorbereitet. Bitte melden Sie sich im LSF an, wenn Sie im SoSe ins Praxissemester gehen – dies ist für die Organisation von Seiten des DoKoLL unbedingt erforderlich!!!


Begleitseminar Praxissemester (GyGe und BK)

Mo. 8 bis 16 Uhr · EF 50 Raum 5.239 · 160156

Termine: 15.05., 19.06. und 17.07.


Instrumentenkunde und Instrumentenbau in Primarstufe und Sekundarstufe

Blockseminar · 160149

Vorbereitende Sitzung: 14.07. von 8 bis 10 Uhr

Termine: 25.09., 26.09. und 27.09., jeweils 8 bis16 Uhr

„Das Heckelphon ist 120 cm lang und hat eine weite konische Bohrung, sein tiefster Ton ist klingend A, notiert a. [...] Hindemiths Trio für Bratsche, Heckelphon und Klavier op. 47 (1929) gilt als eines seiner besten Kammermusikwerke.“ (BAINES, ANTHONY(1996): Lexikon der Musikinstrumente. Stuttgart: Metzler. S.131). Ist das genannte Zitat eine Perle musikalischer Allgemeinbildung? Oder Expertenwissen für passionierte Heckelphonisten? Ausgehend von der didaktischen Frage nach dem Bildungsgehalt der Instrumentenkunde für Primarstufe und Sekundarstufe I werden wir Perspektiven der Einbindung dieses methodisch dankbaren Gegenstands in den Unterricht entwickeln, und dabei natürlich en passant unser eigenes Fachwissen erweitern. Im Zentrum der Blockphase steht dann der Selbstbau von Instrumenten aus Alltagsmaterialien, wie er auch im Unterricht umsetzbar ist. Zur ersten Sitzung bitte ein Instrumentenlexikon mitbringen!


Praxis als Kernbegriff musikunterrichtlichen Handelns

Di. 14 bis 16 Uhr · EF 50 Raum 4.310 · 160139

„The fundamental nature and meaning of music lies not in objects, not in musical works at all, but in action, in what people do.“ (SMALL, CHRISTOPHER (1998): Musicking. The Meanings of Performingand Listening. Middletown: Wesleyan University Press. S.8). Der seit den 90er Jahren verstärkt in der Musikpädagogik diskutierte Begriff Praxis bietet vielfältige Möglichkeiten im Hinblick auf das Nachdenken über und Durchführen von Musikunterricht. Die Bedeutung geht dabei über die bloße Gegenüberstellung von „Nachdenken und Sprechenüber Musik“ auf der einen und „Musizieren“ auf der anderen Seite hinaus, auch wenn das Begriffspaar „Theorie –Praxis“ gerade im Zusammenhang mit Musikunterricht oft so verstanden wird. Ziel dieses Seminars zur Theorie des Musikunterrichts ist es, das Potential des Praxisbegriffs für das Nachdenken über Musikunterricht auf allen Ebenen auszuloten – von der Ebene der Didaktik bis hin zur Planung der einzelnen Unterrichtsstunde. Im Mittelpunkt steht die Lektüre und Diskussion zentraler Texte zum Praxisbegriff aus Soziologie, Musiksoziologie und Musikpädagogik. Erforderlich für die Teilnahme ist die Bereitschaft zur Vorbereitung der zu besprechenden Texte; jede Teilnehmerin/jeder Teilnehmer bekommtauch einen Text zur genaueren Vorstellung zugeteilt.


Summer School: Crossing Borders – Popmusik mit allen

Blockseminar · Universität Paderborn · 160194

Termine: 18.09. bis 21.09. Genaue Zeiten und Räume folgen.

Zum dritten Mal findet eine standortübergreifende Summer School für Schulmusikstudierende in Nordrhein-Westfalen statt, diesmal an der Universität Paderborn. Diesmal soll Popmusik im Zentrum stehen. Dabei ist die Frage leitend, wie man diese Musik in der Schule von Klasse 1 bis Klasse 13 inklusiv mit allen erschließen kann. Die Summer School besteht während der vier Tage aus mehreren Wahlangeboten, die kombiniert werden können. Die Veranstaltung kann im Rahmen der im LSF ausgewiesenen Module angerechnet werden. Aber viel wichtiger: Die Chance, von Lehrenden anderer Standorte zu profitieren und andere Schulmusikstudierende aus Nordrhein-Westfalen kennenzulernen, sollte man sich nicht entgehen lassen! Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung im Lsf erforderlich.


Praxis Jazzensemble: Improvisation, Zusammenspiel, Leitung (Brand)

Fr. 14 bis 16 Uhr · EF 50 Raum 4.313 · 160199

In diesem Semester wollen wir Arrangements für Jazzcombos mit vier Bläsern einüben. Die Grundlagen der Improvisation werden dann mit diesen Arrangements weiter entwickelt. Es werden sowohl Standards der Jazzliteratur als auch Rock- und Latin-Stücke  gespielt werden. Besonders Saxophonisten sind herzlich willkommen.

Bitte in die aushängende Liste eintragen und sich anmelden bei: p.brand62@googlemail.com