Günther Rötter

Veranstaltungen im Wintersemester 2016/2017


Musik in der Werbung

Mo., 12:00–14:00 · EF 50, 4.310 · Beginn: 17.10.2016 · 160136

Werbung ist heutzutage allgegenwärtig. Musik ist aus der heutigen Werbung, insbesondere in den digitalen-, audiovisuellen Medien nicht mehr weg zu denken. Komplexe, integrierte Kommunikationsmaßnahmen, führen zu steigenden Ansprüchen an den Einsatz von Musik. Dadurch hat sich in Analogie zur visuellen Identität der Begriff der sound-Identität gebildet. Im Gegensatz zu heuristischen Entwicklungs- und Designprozessen, beruht ein fundiertes sound-branding-Konzept, aus dem die Gestaltung von Werbung mit Musik abgeleitet wird, auf Kenntnissen über die Wirkungsweisen beeinflussender Kommunikation, ihrer Wirkungsebene und Wirkungsindikatoren. Das Seminar verschafft Ihnen einen Überblick über aktuellste Forschung und ihre Anwendung in der Praxis.


Filmmusik

Di., 12:00–14:00 · EF 50, 4.310 · Beginn: 18.10.2016 · 160137

Filmmusik wird eingesetzt, um die Wahrnehmung der Rezipienten zu beeinflussen. Es werden die Techniken des Underscoring, der Mood- und Motivtechnik unterscheiden. Stilistische Vielfalt und expressive Eindeutigkeit der Musik ist erforderlich, um die syntaktischen, expressiven und dramaturgischen Funktionen im Film erfüllen zu können. Die expressiven Funktionen bedingen Gefühlsauslösungen, dramaturgische Funktionen dienen zum Beispiel der Personencharakterisierung. Die syntaktische Funktionalität liefert Verständnishilfen für die beispielsweise mit Zeitsprüngen, Parallelmontagen und Rückblenden dargebotene Filmhandlung. Anhand vieler Beispiele werden Techniken und Funktionen der Filmmusik erläutert.


Musikalische Wahrnehmung und musikalisches Gedächtnis

Do., 12:00–14:00 · EF 50, 4.310 · Beginn: 20.10.2016 · 160138

In dem Seminar geht es nicht allein um auditive Mechanismen der Wahrnehmung und des Gedächtnisses, sondern um audiovisuelle Vorgänge, denn in der heutigen Zeit geht es vor allem um die gleichzeitige Wahrnehmung durch Hören und Sehen. Im engeren Sinne um Aspekte der Wechselwirkung von auditivem- und visuellem System. In diesem Seminar werden also die psychologischen und physiologischen Grundvoraussetzungen für das Erleben von Musik thematisiert.


Komposition und Arrangement von Funktionaler Musik

Do., 16:00–18:00 · EF 50, 4.310 · Beginn: 20.10.2016 · 160139

Im Gegensatz zur autonomen Kunstmusik, kommt es bei Funktionaler Musik darauf an, dass sie möglichst vielen Menschen gefällt, beziehungsweise möglichst nicht stört. Insofern könnt man von einem „demokratischen“ Aspekt der Funktionalen Musik sprechen. Das angestrebte Gefallen einer breiten Hörerschaft wird jedoch oft verwendet, um außermusikalische Zwecke zu erfüllen. Oft geht es hierbei um die Erhöhung von monetärem Gewinn. Es sind aber auch andere Funktionen denkbar, wie zum Beispiel das Schaffen einer angenehmen Atmosphäre in öffentlichen Räumen, ohne dabei an kommerziellen Erfolg zu denken. Die Produktion solcher Musik steht im Vordergrund des Seminars, einschließlich kleiner, demographischer Erhebungen über den Erfolg der selben.

(Teilnehmerzahl begrenzt! Anmeldung über Aushang an Büro 5.253)