Veranstaltungen im Wintersemester 2016/17

 

Giacomo Puccini: Die Opern (160133)
Module W2, UMH, UMA, WPH, B3, B5,
Wahlvertiefung, MJM-B9, MJM-M1, MJM-M3

Musikwissenschaftliches Hauptseminar, Di. 10-12h, EF 50: 4.313

Beginn: 18. Oktober

Kurt Tucholskys Bonmot „Puccini ist der Verdi des kleinen Mannes, und Léhar ist dem kleinen Mann sein Puccini“ kennzeichnet treffend die schwierige Stellung, die Puccinis erfolgreiche Opern bei der Kritik bis heute haben. Kitschig, operettenhaft, allzu schön und unzeitgemäß seien seine Arienmelodien. Die massentaugliche Fülle des Wohllauts in seinen Opern kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir es hier mit einem zu Recht international erfolgreichen Opernkomponisten zu tun haben, dessen theatrales Gespür für spannende Stoffe sich verbindet mit durchaus avantgardistischen musikalischen Techniken, darunter einer spezifischen Leitmotivtechnik in der Nachfolge Wagners, seinem klanglichem Exotismus (Pentatonik, Weltmusik) oder avantgardistischen kompositorischen Merkmalen des musikalischen Verismo.

 

Schaukeln, Drehen, Schieben, Springen – Tänze vom 15. bis zum 18. Jahrhundert
Module W2, UMH, UMA, WPH, B3, B5, MJM-B9, MJM-M3, Wahlvertiefung

Musikwissenschaftliches Hauptseminar, Di. 16-18h, EF 50: 4.313

Beginn: 25. Oktober (bitte späteren Seminarbeginn beachten!)

Siehe Kommentar von Herrn Prof. Dr. Stegemann auf Aushang und Homepage

 

Analyse I: Schubert Liederzyklen II (160134), Module W2, UMH, MJM-B13, MJM-M3

Analyseseminar, Mi. 10-12h, EF 50: 4.313

Beginn: 19. Oktober

Der Liederzyklus Die Winterreise (1827) steht im Mittelpunkt des Seminars, das der Analyse der Gedichte Wilhelm Müllers, dem Wort-Ton-Verhältnis, der Behandlung der Singstimme und der Rolle des Klaviers in Schuberts Liedern auf den Grund gehen möchte. Daher werden fokussiert nur wenige Lieder pro Sitzung besprochen.

Vorbereitende Literaturempfehlung: Ian Bostridge: Schuberts Winterreise. Lieder von Liebe und Schmerz. München: C.H. Beck 2015. 
Elmar Budde: Schuberts Liederzyklen. München: C.H. Beck Wissen 2012, 8,95 € und als ebook (zugänglich innerhalb der TU Dortmund)

 

Musikgeschichte II – Musik seit 1750 (160194) Module MWG, MJM-B1

Vorlesung, Do. 10-12h, EF 50: 4.313

Beginn: 20. Oktober, Klausurtermin: 9. 2. 2017

Die beiden musikgeschichtlichen Vorlesungen I und II sind Pflichtveranstaltungen für alle Studienprofile, wobei für die Lehrämter Gymnasium und Gesamtschule beide Vorlesungen mit einer Klausur abgeschlossen werden.  Für Erstis, die ihr Studium für Grundschule, Hauptschule, Realschule bzw. Sonderpädagogik aufnehmen, gilt, dass nur eine Klausur geschrieben werden muss. Die Wahlklausur in Musikgeschichte ist so organisiert, dass die Studierenden selbst wählen, ob sie die Klausur im Anschluss an den ersten oder den zweiten Teil des Musikgeschichts-Zyklus’ schreiben möchten; die Reihenfolge der besuchten Vorlesungen ist beliebig wählbar.

 

Musikwissenschaftliches Masterkolloquium (160135), Master: Kolloquium, MJM-M8

Do. 14-16h, EF 50: 4.310,

Beginn: 20. Oktober

Das Kolloquium ist die Begleitveranstaltung zur Masterarbeit (wissenschaftlich wie künstlerisch), in der Gliederungen, ausgewählte Texte, künstlerische bzw. wissenschaftliche Ideen ebenso vorgestellt und diskutiert werden können wie formale und inhaltliche Anforderungen der Abschlussarbeit. Für musikpädagogische Masterarbeiten bitte das Kolloquium von Frau Kranefeld besuchen!

 

Kammerchor (160104 – Leitung Ulrich Lindtner)

Di. 18.30-21.30, EF 50, 4.313

Neue Stimmen herzlich willkommen!

Die Proben fürs neue Konzertprogramm „Rejoice“ (mit der Aufführung am 5. März 2017 in der Petrikirche) mit Werken von Leonard Bernstein („Chichester Psalms“) und Benjamin Britten („Rejoice in the lamb“) und Ralph Vaughan Williams starten am 27. September!

 

 

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