Adaptivität von Lernsituationen in Musikunterricht und Schulensembles. JeKi-Schülerinnen und -Schüler an weiterführenden Schulen. Eine Studie mehrperspektivischer Unterrichtsforschung.

 

AdaptiMus ist ein mehrperspektivisches Verbundprojekt der TU Dortmund und der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Das Projekt fokussiert die spezifische Situation von Schülerinnen und Schüler während des Übergangs von der Grund- zur weiterführenden Schule und untersucht mit Hilfe qualitativer Forschungsmethoden, wie die Angebote der weiterführenden Schule den unterschiedlichen musikbezogenen Vorerfahrungen und Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler begegnen. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Laufzeit: 2012–2015

Teilprojekt Köln (AdaptiMus_Interview): Prof. Dr. Anne Niessen (Projektleiterin), Michael Göllner (Wiss. Mitarbeiter)

Teilprojekt Dortmund (AdaptiMus_Video): Prof. Dr. Ulrike Kranefeld (Projektleiterin), Kerstin Heberle (Wiss. Mitarbeiterin)

Teilprojekt Dortmund: AdaptiMus_Video:

Videobasierte Analysen zum adaptiven Musikunterricht: Lernarrangements, Handlungskompetenz, Interaktion

Projektleiterin: Prof. Dr. Ulrike Kranefeld

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Kerstin Heberle

Studentische Hilfskraft: Petra Ewers

Im Mittelpunkt des Dortmunder Teilprojekts steht die videographische Erschließung der Einstiegsphase ausgewählter musikalischer Bildungsformate (regulärer Musikunterricht, Schulensembles, Musikklassen) im 5. Schuljahr. Die Auswertung der Unterrichtsvideos erfolgt mit Hilfe qualitativer Verfahren und wird dabei durch Interviews mit Lehrenden und Schüler, in denen Video-Vignetten als stimulated recall eingesetzt werden, ergänzt.

Ziel des Teilprojekts ist es, die adaptive Handlungskompetenz der Lehrenden durch Rekonstruktion ihrer adaptiven Strategien und durch eine Analyse der Unterrichtsinteraktionen zu erschließen. Dabei werden sowohl Merkmale der Unterrichtsgestaltung auf der Makro-Ebene als auch situative Handlungs- und Interaktionsmuster innerhalb der Schüler-Lehrer- und auch der Schüler-Schüler-Interaktion mikroanalytisch in den Blick genommen.

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